Donnerstag, 23. Juli 2009
Zinssenkung beim DKB Cash Konto
Um die noch immer vorhandene Konditionsstärke der DKB unter Beweis zu stellen erfolgt hier noch eine kleine aktuelle Zinsaufstellung der Wettbewerber:
3,0% p.a. bei der Bank of Scotland - (Achtung: Britische Einlagensicherung!!!)
3,0%p.a. Barclaycard New Double (im ersten Jahr kostenlos, inklusive 2 Kreditkarten)
2,22% p.a. Wüstenrot Bank (bis 31.08. + 25 Euro)
2,05% p.a. DKB - Deutsche Kreditbank (Zins gültig ab 01.08.2009 - vorher 2,55%p.a.)
1,85%p.a. Volkswagenbank Pluskonto
1,75%p.a. Comdirect Bank Tagesgeld Plus (bis 5000 Euro Einlage, darüber weniger Zinsen)
1,50%p.a. ING-Diba Extra Konto
1,50%p.a. Mercedes Benz Bank
1,5%p.a. Norisbank
alle Angaben: Stand 23.07.2009
Mittwoch, 17. Juni 2009
DB Tchibo Tickets 2009 sind jetzt gültig
Die Tickets wurden im Mai für 160 Euro verkauft und sind immernoch bei Ebay zu haben. Mit ca. 200-220 Euro ist man dabei. Klingt zwar auf den ersten Blick nach viel Geld, ist aber pro Fahrt weniger als 39 Euro. Und man ist vollkommen flexibel. Wer also öfter mal quer durch Deutschland fährt, oder aber auch zu zweit oder zu dritt eine lange Bahnreise (und zurück plant), kann mit dem DB Tchibo Ticket nicht viel falsch machen.
Zu den DB Tchibo Tickets bei Ebay
Montag, 15. Juni 2009
Weitere Zinssenkungen beim Tagesgeld
Nachfolgend der Stand der Dinge per 15.06.2009:
3,3% p.a. bei der Bank of Scotland - (Achtung: Britische Einlagensicherung!!!)
3,0%p.a. Barclaycard New Double (im ersten Jahr kostenlos, inklusive 2 Kreditkarten)
2,55% p.a. DKB - Deutsche Kreditbank (inklusive sehr gutem kostenlosem Girokonto)
2,22% p.a. Wüstenrot Bank
1,90%p.a. Mercedes Benz Bank
1,85%p.a. Volkswagenbank Pluskonto
1,75%p.a. Comdirect Bank Tagesgeld Plus (bis 5000 Euro Einlage, darüber weniger Zinsen)
1,50%p.a. ING-Diba Extra Konto
Die Zinssätze sind variabel und natürlich können sie noch weiter sinken ;(
Dienstag, 26. Mai 2009
Tagesgeldzinsen im Sinkflug
5.000,01 - 30.000,00 Euro: 1,25 % p. a.
30.000,01 - 50.000,00 Euro: 1,0 % p. a.
ab 50.000,01 Euro: 0,5 % p. a. (Stand 27.05.2009)
Damit lohnt sich Tagesgeld leider kaum noch. Vorbei die schönen Zeiten mit 4-6% Zinsen. Aber es gibt auch Alternativen.
Die DKB - Deutsche Kreditbank hat ihre Zinsen seit dem 01.04.09 konstant für alle Kunden bei 2,55% p.a. gelassen. Dieser Zinssatz bezieht sich vor allem nicht nur auf bestimmte Anlagesummen, sondern ist nach oben hin offen. Wie bisher wird bei der DKB das Tagesgeld monatlich verzinst.
Eine weitere Alternative ist die Bank of Scotland die mit äußerst konkurrenzfähigen 3,80% p.a. um Kunden wirbt. Dieser Zinssatz gilt ab dem ersten Euro und ist ebenfalls nicht auf bestimmte Anlagesummen begrenzt. Allerdings gilt bei der Bank of Scotland nicht die deutsche sondern die britische Einlagensicherung, dazu heißt es auf der Homepage:
"Die Bank of Scotland ist dem staatlichen britischen Einlagensicherungsfonds angeschlossen. Über diesen Fond sind die Spareinlagen bis zu einem Gegenwert von insgesamt 50.000 britischen Pfund pro Kunde zu 100 % abgesichert. Dies gilt selbstverständlich auch uneingeschränkt für deutsche Anleger und Sparer."
Mehr als 50000 britische Pfund - also mehr als ca. 55.000 Euro - sollte der risikobewußte Sparer dort auf keinen Fall parken. Eher weniger.
Ansonsten bietet sich auch noch die unkonventionelle Möglichkeit die Kreditkartenkonten von Barclaycard zu nutzen. Sowohl beim Produkt Barclaycard New Double als auch bei der Barclaycard Platinum erhält man eine gute Verzinsung. Bei der Kreditkarte Barclaycard New Double erhält man ganze 3,0%p.a. für Guthaben auf dem Kartenkonto und bei der Barclaycard Platinum erhält man sogar 3,5% p.a. - Ein Haken bleibt leider: Diese Karten gibt es nicht umsonst. Die Barclaycard New Double kostet ab dem 2. Jahr 35 Euro/Jahr und die Barclaycard Platinum kostet eine jährliche Gebühr von 95Euro. Aber bei hohen Anlagesummen fällt das vermutlich nicht mehr ins Gewicht. Außerdem ist die Barclaycard New Double ja ein Jahr lang kostenlos, auf diese Weise kann man sich für 1 Jahr 3%p.a. sichern (unter der Voraussetzung, dass der Zins nicht sinkt) - eine unkonventionelle aber durchaus praktikable Lösung auf die bisher sicher noch nicht viele gekommen sind. Da diese Möglichkeit an hohe Zinsen zu kommen vermutlich noch nicht vielen Leuten aufgefallen ist wirbt die Bank auch nicht damit. Im Preisverzeichnis stehen die Zinssätze aber ;)Fürs Protokoll:
Mercedes Benz Bank: aktuell: 1,90%* p.a. bei online Kontoführung
Volkswagen Bank aktuell: 2,1%* p.a.
Cortal Consors aktuell: 3,25%* p.a. für 6 Monate garantiert, maximal bis 20.000 Euro
BMW Bank aktuell: 2,0*p.a. aufs Online Sparkonto
Netbank: 2,75%* p.a. für 6 Monate bis 50.000,- Euro
Dab Bank: 2,0%* p.a.
Dresdner Bank: 1,0%* p.a. (Lächerlich).
*Stand 27.05.2009, Zinssätze variabel und zum Teil nur für Neukunden, bitte lesen Sie die Bedingungen auf den Seiten der Anbieter.

Montag, 18. Mai 2009
Heute in der Post: "German Oil und Gas"
Heute hatte ich ein Schreiben in der Post in dem ich von der o.g. Aktiengesellschaft zur Firmenpräsentation eingeladen wurde. Die Einladungsbroschüre ist gemacht wie aus dem Marketingfachbuch: Das Logo ist in schönem schwarz-rot-gold gehalten und im Hintergrund ist eine Ölraffinerie zu sehen. Auf der ersten Seite werde ich informiert, dass eine Anmeldung zu der Roadshow unbedingt erforderlich ist, da es nur eine begrenzte Teilnehmerzahl gibt - "wegen hohen Andrangs". Der hohe Andrang erklärt dann sicher auch, dass unbekannte Personen wie ich unaufgefordert diese Einladung zugsendet bekommen.
Am unteren Rand der Titelseite ist ein schöner roter Balken mit dem Aufdruck "Research Studie: Strong Buy -- Verfünffachung möglich -- sensationelle Kurschancen. Stichwortartig wird dann noch auf die wichtigsten Argumente hingewiesen. Dazu gehören (angeblich):
"Optimale Anlagealternative im Zeichen aufkommender Inflation"
"In Verhandlungen mit dem Multimilliardenkonzern Gazprom"
"Ölpreis bald wieder über 150$ ?"
"Einmalige Chance, bei Ölaktien wieder Performances von über 1.000% in kurzer Zeit zu erzielen"
"Ziel Aufbrechen des Energiekartells in Deutschland"
"Aufbau einer exzellenten Infrastruktur in Deutschland"
"Schaffung von Arbeitsplätzen in Deutschland"
"Erfahrenes international angesehenes Managementteam"
"Überproportionaler Aktienhebel"
Tja. Da möchte der Mensch ohne Hirn doch sofort kaufen mit allem was er hat.
Innerhalb des Prospekts möchte ich mich dann mal auf die Überschriften beschränken:
"Trendwende beim Öl steht unmittelbar bevor: 1000% Aktienkursperformance"
"...Kursgewinne bis über 1000%... German Oil and Gas steht Ähnliches bevor!"
"Mögliche Kooperation mit Gazprom sorgt für Kursvervielfachung"
"Nicht 30%, nicht 40%, nein über 300% Kurspotential hat unsere Aktie - UND SIE KÖNNEN JETZT DAVON PROFITIEREN!!!!" (Die 4 Ausrufezeichen sind übrigens original.)
Wer immer noch nicht genug hat liest natürlich auch die höchst aufschlussreichen Folgeseiten, ich habe es mir mal erspart. Die Vorletzte Seite wird dann wieder spannend: "Wir stufen die Aktie zum OUTPERFORMER ein und empfehlen diesen Titel zum unmittelbaren Kauf mit Kursziel 6 Euro bis Jahresende und empfehlen weitere Nachkäufe sukzessive im nächsten Jahr bis zu einem Niveau von 10 Euro. " Tja, der normale Mensch stellt sich nun die Frage wer empfiehlt denn da diese Aktie zum Kauf? Steht natürlich nicht da. Aber im Impressum steht die Firma selbst. Das ist natürlich hochgeradig glaubhaft. Frei nach dem Motto: Kauf uns bitte unsere Aktien ab, wir möchten die 1000% Performance nicht alleine geniessen. Das ist nun schon bedenklich. Vor allem weil auf der allerletzten Seite dann der hochinteressante Disclaimer kommt:
"Investoren müssen sich über die Gesamtrisiken von Engagements in Aktien im Klaren sein." - Soweit so gut.
"Wir besprechen unter anderem auch ausländische Microcap-Titel..." (das ist kleiner als Midcap und auch kleiner als Smallcap) "...die für unerfahrene und konservative Anleger als Investment grundsätzlich nicht in Frage kommen, weil sie hoch spekulativ sind."
Interessant, auf der Titelseite stand "Arbeitsplätze in Deutschland schaffen..." und "...optimale Anlagealternative im Zeichen aufkommender Inflation" Wenn man der Inflation ein Schnippchen schlagen will, investiert man in der Regel in sichere Investments die ein wenig mehr Rendite bringen als die Inflationsrate beträgt - hoch spekulative 1000% Versprechen würde ich aber nicht ernst nehmen wenn ich auf der Suche nach Inflationsschutz bin, sondern wenn ich vergessen habe den Lottoschein abzugeben. Aber weiter im Disclaimer:
"Oft sind es Firmen die eine bedenkliche Verschuldungsstruktur (bilanzielles Defizit) haben und nur geringe Umsätze aufweisen." Das ist doch schonmal heftig(Ich sag nur"Anlagealternative zur Inflation" , aber es kommt noch besser:
"In den meisten Fällen sind dies sogenannte Early Stage Firmen, die durch den Börsengang oder den Verkauf der Aktien ein Maß an Liquidität erzielen wollen, das über herkömmliche Wege wie Venture Capital oder Kredit nicht zu erreichen wäre, weil ihnen dieser Weg nicht offen steht." Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen... Venture Capital heißt Wagniskapital - aber das steht diesen Firmen nicht zur Verfügung. Kredite auch nicht (mehr?). Logisch, dass dann der Privatanleger gefragt wird. Wer auch sonst, wenn die jenigen die rational handeln (müssen) nicht bereit sind Geld zu geben.
Weiterhin steht im Disclaimer, dass man bitte vorsichtig traden sollte, sich informieren und beraten lassen sollte, dass man nur einen klitzekleinen Teil seines Vermögens in solche Aktien investieren sollte und dass es keinerlei Garantien für die vorher blumig beschrieben 4stelligen Renditechancen gibt. Auch von blitzartiger Änderung der Nachrichtenlage, eventueller kurzfristig folgender Kapitalerhöhung zum evenutellen Nachteil des investierten Anlegers, Marktenge und HIGH RISK Papier ist noch zu lesen. Die Möglichkeit eines Totalverlusts ist übrigens nicht ausgeschlossen.
Die Krönung ist aber folgendes: "Der Herausgeber kann Short oder Longpositionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten."
Dieses Schreiben ist also einzig zur Kurspflege da und jeder der solche Schreiben ernst nimmt ist selbst schuld.
Heute steht die Aktie bei ca. 1,90 Euro. Mal sehen wo sie dann Ende des Jahres steht. Ich bin wirklich neugierig.
Samstag, 16. Mai 2009
Als Deutscher mit Wohnsitz im Ausland - woher ein Girokonto?
zur DKB
Freitag, 15. Mai 2009
Fidor Community Banking - gemeinsam mehr Geld
Es ist zugegeben mal was anderes, aber dafür desto spannender. Beim Fidor Community Banking Bonusprogramm (ziemliche lange Bezeichnung für was praktisches) bekommt man für die Anmeldung schonmal 5 Euro gut geschrieben. Dann bekommt man zusätzlich Geld wenn man in den verschiedenen Communitys -wie zum Beispiel sharewise oder brokr - aktiv ist oder sich dort anmeldet. Wenn man zum Beispiel ein kostenloses Sparkonto eröffnet gibts auch schon Geld zu verdienen. Ziel dieser Community ist es das Geld das sonst in Werbung fließt an seine Nutzer weiter zu geben. Wenn man einem Freund ein 3 Monats Sparen empfiehlt bekommt man zum Beispiel 20 Euro. Aber auch durch die bloße Teilnahme an der Community kann man Geld verdienen, genauso durch den Vorschlag eines Bankprodukts, dass möglicher Weise sogar realisiert wird. Jeder der sich für Bankgeschäfte und oder Wertpapiergeschäfte interessiert - und gerne mehr als nur Zinsen haben möchte kann hier Geld verdienen und auf gute Produkte stoßen. Ein letzter Vorteil ist, dass die Produktvermarktung beim Fidor Community Banking in erster Linie auf der persönlichen Empfehlung beruht - der positive Nebeneffekt: Nur gute Produkte werden auch weiter empfohlen. Kosten tut der Spaß natürlich nichts, deswegen habe ich mich auch schon angemeldet und für das reine Anfordern von Informationen zu einem Umweltkredit schon 10 Euro verdient ;)